Sonntag, 26. November 2017

Es ist vollbracht...


Ja es ist vollbracht... Jeany Katze hat endlich ihre eigene Homepage fertig.
Ich weiß, ich habe lange dafür gebraucht und mein Geschenk an euch ist nun meine Homepage.
Da ich nicht davon ausgehen darf, dass jeder von euch einen Facebook Account hat, habe ich in mühseliger Friemelarbeit meine Homepage fertig gestellt und auch teile meines Blogs von hier übertragen.
Auch das war nicht einfach, da die Textformatierung nicht so wollte wie ich es gerne gehabt hätte.
Aber keine Angst, dieser Blog bleibt weiterhin bestehen, dennoch freue ich mich, wenn euer haupt Augenmerk auf meine Homepage fallen würde.
Zum einen könnt ihr da mehr über mich erfahren, zum anderen habt ihr es einfacher mich zu kontaktieren und auch meine Bilder zu sichten.
Die Bilder die ich hier auf Blogspot zeige sind nur eine kleine Auswahl.
Auf meiner Homepage habt ihr einmal die "Photo Gallery" in der ich quasi meine Schmuckstücke präsentiere und dann habt ihr noch die "Photo Albums" (ja der Sidebuilder war auf Englisch und ich habs dann einfach so belassen).
In den Photo Albums sind die Bilder nach Themen und Touren unterteilt. Sie sind betitelt und wenn es noch etwas dazu zu erzählen gab, habe ich das hinzugefügt.
Da die Homepage Flash basiert ist, musste ich die Alben so einstellen, dass sie nicht als Slideshow angezeigt werden (man muss klicken), da es sonst nicht mit den mobilen Endgeräten funktioniert. Ist leider eine Schwäche des Sidebuilders und ist dem Host bekannt, allerdings kann dieses Problem nicht gelöst werden, warum auch immer, weshalb die einzige Lösung war, die Alben als Einzelbildmodus einzustellen.

Ich freue mich, wenn ihr mir einen Kommentar da lasst oder mir über das Kontaktformular schreibt.
Ebenso freue ich mich, dass ich nun unabhängiger bin und nicht mehr so arg um irgendwelche Reichweiten kämpfen muss wie es auf Facebook der Fall ist.
Ich möchte Facebook kein Geld in den Rachen werfen nur um  mehr Reichweite zu erhalten, damit meine Bilder auch gesehen werden. Ebenso werden auf meiner Homepage die Fotos nicht aufs absolute Pixelminimum runterscalliert, allerdings habe ich die Alben so eingestellt, dass man die Bilder nicht downloaden kann.
Ich möchte gefragt werden, mehr nicht, aber ich möchte halt wissen wo meine Bilder landen.
Da ich nicht kommerziell arbeite, also mit den Fotos kein Geld verdiene (zumindest noch nicht, dazu fehlt gerade die Nachfrage), möchte ich nicht das meine Bilder ungefragt für irgendwelche Meme's verwendet werden.
Ebenso möchte ich vermeiden, dass ich wieder belegen muss, dass Foto XY meinem Urheberrecht unterliegt, nur weil jemand meint, mein Bild zu ziehen und es als seins auszugeben.

Was den ein oder anderen Berliner vielleicht auch freuen wird, mich kann man mieten :)
Zumindest meine Zeit und das sogar für Lau.
Ich suche noch Haustierbesitzer die von ihren Tieren schöne Bilder haben möchten.
Egal ob Hund, Katze, Schlange, Echse oder Pferd...
und ja für Lau... ihr bekommt dafür schöne Bilder in voller Auflösung und ich bekomme mehr Übung mit beweglichen Motiven.

Gerade jetzt wo ja Weihnachten vor der Tür steht, wäre es eine gute Gelegenheit für ein Weihnachts-Tier-Shooting. Falls also jemand Interesse hat, einfach mal auf http://www.jeanykatze-photography.com/ gehen und mich über das Kontaktformular anschreiben.

xxx Jeany Katze

Dienstag, 31. Oktober 2017

Von "Frank" der zur Mimimi-Muschi wurde.

Ich gebe zu ich habe nicht lange überlegen müssen ob ich einen Eintrag verfasse oder nicht.
"Frank" kann mich einfach nicht in Ruhe lassen und geht mich nach gut einem Jahr nachdem er meinte mich zur Hölle schicken zu müssen (ich finds übrigens nett hier) und mehr als 2 Jahren nach unserem Rügen Urlaub, aufn Sack.
Der angehende "Wanna-be Fotograf", der meint er sei so smart, so hübsch, so talentiert und Gott weiß was er sich noch alles einbildet... zumindest meint er mich Zensieren zu müssen.
Ich gebe zu mein Mittelfinger hat seit heute morgen einen Ständer und ich lache laut.

Wer ist "Frank" und welche Existenzgrundlage hat er eigentlich?
"Frank" ist ein gewaltig gestörter Mensch der mit Menschen einfach nicht kann.
Er kann es kurzweilig für einige Wochen oder Monate aber nicht auf lange Sicht.
Er kann weder Freundschaften pflegen, noch sich selbst und erst Recht keine Beziehungen.
"Frank" ist ein Meister der Manipulation und ein Nutznießer.
Die Person die Ihm am nächsten steht, ist sich selbst. Das was er am liebsten tut ist Kiffen.
Menschen denen er am Herzen liegt behandelt er wie Staub...Er sieht ihn, er lässt ihn liegen, es kümmert ihn nicht.
Werden Ihn Menschen lästig, redet er ihnen so lange ein wie minderwertig sie doch sind, bis sie es am Ende selbst glauben.
Kurz... "Frank" ist ein Narzisst mit Bipolaren zügen.

"Frank" steigt in leerstehende Postgebäude ein und erfreut sich das die MoPo ein paar seiner Bilder veröffentlicht. "Frank" schert es nicht das er Hausfriedensbruch begangen hat, was eine Straftat darstellt. Andere Fotografen besorgen sich eine Genehmigung, buchen eine Führung. Denn im Gegensatz zu "Frank" haben echte Fotografen keine Lust auf eine Strafanzeige.
Andere Fotografen die Ihre Bilder verkaufen haben auch ein richtiges Impressum und eine Umsatzsteuernummer. Nicht weil es Ihnen Spaß macht, sondern weil es professionell ist und sie keine Lust haben wegen eines nicht angemeldeten Kleingewerbes, wegen Steuerhinterziehung stress mit dem Finanzamt zu haben.
Aber "Frank" ist auch das egal... wenn er seinen Nebenverdienst angibt, müsste er ja Unterhalt für seinen Sohn zahlen, der ihn nicht kennt, weil "Frank" ihn nie wollte.

"Frank" ist also eine ziemlich arme Wurst.
Eine Wurst an der ich 3 Jahre meines Lebens verschwendet hatte, weil ich sehr naiv war und dachte ich sehe in Ihm etwas besonderes...das etwas liebes in ihm schlummert und ich dachte ich könnte ihn rehabilitieren und das "Gute" aus ihm rauskitzeln.
Am Ende war ich diejenige die an einem Tag alles verloren hatte.
Er schickte mich nach Schottland per Whatsapp zur Hölle, mir wurde mein Handy gestohlen, ich hatte eine Fehlgeburt und verlor danach meinen Job und wusste dann nichts mehr mit mir anzufangen. Und es hatte nichts besseres zu tun als noch nach zu treten.
Erst im Nachhinein erfuhr ich, das er all die 3 Jahre Frauen traf und mir nicht eine Silbe sagte.
Was er nicht wusste war, dass die Damen sich bei mir meldeten und es ihnen leid tat...ich tat ihnen leid. Und das war der Moment wo "Frank" für mich gestorben war.

Mit geht es OHNE "Frank" besser den je und ich wünsche mir so sehr, dass er mich endlich vergisst und aus seinem Leben streicht... das war ja schließlich sein Ziel damals, aber nicht mal das kriegt er richtig hin.

Er ist eine Talentfreie Mimimi-Muschi der mit sich selbst und anderen unzufrieden ist, bis er einsam und allein seinen letzten Atemzug tätigt... und mich wirds nicht interessieren.

Ich hoffe das Kapitel "Frank" bleibt nun endlich geschlossen.

Mittwoch, 5. April 2017

Ein Besuch im Botanischen Garten Berlin


Immer wieder schön, wenn der Frühling erwacht und es dich nach draußen zieht.
Alles grünt und beginnt langsam zu blühen, nach all den langen Wochen des tristen Graus und dem Dasein im dunklen.
Und nun hab ich es auch endlich mal, nach 35 Jahren auf dieser schönen Welt, geschafft in den Botanischen Garten zu fahren.

Wahrscheinlich war ich all die Jahre einfach nur zu faul und war der Meinung, der Weg dahin sei so weit. Womöglich war er es auch von einigen Jahren, aber dank Ringbahn und Co ist man schnell da und das auch ziemlich stressfrei.

Der Botanische Garten Berlins liegt in Steglitz und am besten fährt man mit der S1 bis Botanischen Garten und hat von da aus nur einen kleinen Fußmarsch von ca 10min vor sich bis zum Haupteingang.
Eintritt beträgt 6€ und man wird mit vielen Flyern und einem Zusatzticket für das Museum versorgt.
Das Areal ist riesig und selbst Ende März steht draußen schon vieles im Saft oder blüht.

Mich persönlich zog es aber in die Gewächshausanlage.
Das Wetter an dem Tag war eh nicht besonders, aber das sollte mir recht sein, denn so waren weniger Leute unterwegs die mir durchs Bild laufen.
Schlauerweise habe ich mir nicht die Namen der Pflanzen gemerkt, die ich fotografiert habe, aber vielleicht ist hier unter meinen Lesen ja der ein oder andere dabei, der eine gute Pflanzenkenntnis besitzt und mir sagen kann, was ich da geknipst habe.

Alle Bilder und auch mehr findet ihr wie immer
auf meiner Facebook Seite ---> Jeany Katze Photography
Und auch bei Instagram : jeany_katze

Diese Schönheit ist mir leider unbekannt

Flammenblumen (Phlox) 

Ein Rotes Eichhörnchen im Sprung auf einer Frühlingswiese

Eine Wiesenhummel (Bombus pratorum)
Es gibt dort sooo viel zu sehen und es ist dort auch sehr warm und schwül.
Mein kleines Objektiv machte mir keine Probleme, dafür aber mein Kit und mein Tamron 70-300mm.
Diese benötigten einige Zeit, bis sie nicht mehr beschlugen.
In einen der Hallen flogen kleine Zebrafinken frei umher und kleine Wachteln liefen umher.
Bei den Wachteln habe ich mich definitiv verliebt!!!
Ich muss mich mal schlau machen wie man Wachteln am besten und artgerecht hält, da ich meine, dass sie sich in meinem Garten bestimmt wohlfühlen würden.
Ich hätte sie aber fast nicht bemerkt, wenn Dennis von Rivertime nicht gesagt hätte "Schau mal, kleine Emus". An dieser Stelle noch mal... Es sind Wachteln (grins)

Frau Wachtel auf Kundschaftung

Von den Wachteln hab ich gefühlte 100 Fotos geschossen und viel Zeit mit ihnen verbracht.
Aber ich habe auch noch zig andere Bilder geschossen, welche ich seit dem 01.April.2017 täglich auf Jeany Katze Photography veröffentliche.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dort auch mal ein Like da lasst oder einen Kommentar.
Ich freue mich immer über Feedback.

Desweiteren, wer auch mal in den Botanischen Garten möchte und das ganze bei Nacht, kann am 22.07.2017 die Botanische Nacht besuchen.
Mehr Informationen findet ihr unter www.botanische-nacht.de

Natürlich könnt ihr sonst auch täglich zu normalen Zeiten in den Botanischen Garten vorbei schauen.
Infos zu den Öffnungszeiten und Preisen findet ihr unter www.botanischer-garten-berlin.de

Bis bald,

Eure Jeany Katze

Dienstag, 13. Dezember 2016

Der Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt




Kaum zu glauben, nach Jahren wo man mich nicht auf einem Weihnachtsmarkt finden konnte, weil nie jemand Zeit, Lust oder eine andere Ausrede hatte, habe ich es dieses Jahr doch endlich mal geschafft und konnte damit meinen innerlichen Grinch (für dieses Jahr) vertreiben.

Geplant war es eigentlich mit fast 10 Kollegen gestern auf den Weihnachtsmarkt zu gehen zum Feierabend. Ich hatte mich gut eine Woche lang darauf gefreut, auch weil ich mir ein neues Objektiv für meine Kamera bestellt hatte, was nur auf seinen Einsatz wartete.
Für das kleine SAL50F18 brauche ich nun mal Menschen oder kleinen Tüddelkram mit wenig Licht, damit ich eine schöne Hintergrundsunschärfe kriege und damit auch üben kann.

Nun ja... gestern wars dann soweit, ich wurde wach und es regnete. Meine Laune ging in den Keller und ich packte die Kamera samt Objektive wieder aus und fuhr ins Office.
Kaum war ich da, ging der Himmel auf, die Sonne schien und ich dachte mir "Danke du Doofnuss".
Meine Mutter schrieb mir dann ebenfalls "Schau die Sonne scheint" und ich hatte dann schon gar keine Lust mehr, weil ohne Kamera hätte ich mich richtig geärgert und schrieb ihr das so auch zurück.
Da ich eine sehr liebe Mutter habe, bot sie mir an mir meine Kamera ins Office zu bringen.
Gesagt getan, sie bekam noch eine kleine Rundführung damit sie endlich weiß das es mir da wirklich gut geht und an nichts fehlt (Mütter eben, da wird man für sie nur noch 12 und bleibt für sie 12).

Ich freute mich also wieder, Kamera am Start, der Feierabend kann kommen --- Yeah ---

Nun ja man sagte mir dann, dass das mit dem Weihnachtsmarkt ausfällt weil... der eine nicht kann, der andere keine Lust hat und so weiter...
Ich war wirklich geknickt, auch weil meine Mutter nun umsonst gekommen war und ganz ehrlich... allein über den Weihnachtsmarkt...das hätte mich dann so richtig deprimiert. Ich war eh schon deprimiert und enttäuscht und so wie ich mich kenne, hätte ich mir eine stille treppe gesucht und angefangen zu flennen.

Der Feierabend brach an, ich wickelte mich in meinen Schal und lief zur U-Bahn, rauchte mein Kippchen wie jeden Abend, nur diesmal mit einem Gesicht wie 7 Tage Regenwetter und ein bisschen Pipi in den Augen (jaja ich oller sentimentaler Jammerlappen). In den Ohren laut Farin Urlaub, stand ich vor der Bahnhofstreppe, starrte diesen Kack Weihnachtsbaum wieder an der wieder da stand wie ein Mahnmal und mir "Ällabätsch" morste mit seiner mittlerweile kaputten Lichterkette.

Im rechten Blickwinkel sah ich dann eine Hand fuchteln und es dauerte ein Weilchen bis ich merkte das "ich" gemeint war. Der Kollege dem die Hand gehörte fragte ob ich denn nun auf dem Weihnachtsmarkt gehe und ich verneinte, weil wie schon erwähnt...was soll ich alleine über den Weihnachtsmarkt gehen? Das ist wie alleine ins Kino, oder allein in eine Bar, kann man machen, ist aber scheisse!
Und als ich erwähnte, das ich noch nie in meinem Leben Glühwein getrunken habe, konnte er das gar nicht glauben. Aber ich habe wirklich noch nie in meinem Leben Glühwein getrunken. Liegt daran, das ich damals noch Minderjährig war und an der Tatsache das ich dann nicht mehr auf Weihnachtsmärkte ging.

Ich fand es sehr lieb, als er fragte ob wir nicht kurz rüber gehen wollen, denn so könnte ich Fotos machen und mein Objektiv testen und endlich mal Glühwein probieren.
Irgendwie hatte ich da schon wieder Pipi in den Augen, weil zum einen hätte er das nicht machen müssen, weil er bestimmt müde von der Arbeit war und zum anderen ja auch einen weiten Heimweg hat und es kalt war.
Aber ich freute mich auch in dem Moment wie ein kleines Kind im Bonbon-Laden.

Leider wars es ziemlich voll. Der Markt ist aber auch klein. Viele Gerüche stiegen mir in die Nase und überall kleine Tüddelkram der leuchtete, blinkte oder total kitschig war. Die Sachen die mir dann gefielen, waren einfach abartig teuer, obwohl ich Überlege mir das Holz-Eichhörnchen zu holen.
Das nenne ich dann Hörni und stelle es mir auf meinen Schreibtisch, weil ich kein echtes Eichhörnchen haben kann.

Ich hatte zumindest richtig viel Spaß und konnte sogar ein paar gute Fotos machen, trotz des Gedrängels und das Beste... ich konnte endlich mal Glühwein probieren.
Ich wählte den Kirschglühwein für mich, mein Kollege den Normalen und ich muss sagen, Kirschglühwein gehört nun zu meinen neuen Lieblingen. Den Normalen Glühwein allerdings krieg ich nicht runter, was wohl am Zimt liegt, komisch dabei mag ich Zimt, besonders auf Franzbrötchen.

Gegen kurz nach 20 Uhr und einigen Fotos reicher ging es ab nach Hause, wobei mein Heimweg sich noch in die Länge zog, da die U8 in meine Richtung nicht fuhr.


Mehr Fotos findet Ihr wie immer auf Jeany Katze Photography

Bis die Tage

Eure Katze

Samstag, 19. November 2016

Baby its "Grau" outside


Das Wetter ist Grau und kalt und nass und so gar nicht ansehnlich.
Es ist tagsüber nicht richtig hell und viel zu schnell wieder dunkel. Man wickelt sich in den Zwiebellook der meist auch nicht sonderlich Farbenfroh ist und wenn man vor die Tür geht, meistens weil man es muss, sieht man gleichgesinnte Leidensgenossen.
Grau und Schwarz sind die Primärfarben des nahenden Winters.
Finde ich ziemlich langweilig und wenn man für die nächsten Wochen schon so viel Grau in Grau ertragen muss, kann man sich wenigstens bunte Fotos anschauen :)






Danach geht es einen schon viel besser...
Vielleicht zaubert es den einen oder anderen auch ein kleines Lächeln ins Gesicht.
Lasst euch gesagt sein, es bleibt nicht für immer so dunkel und Grau. In 2-3 Monaten wirds wieder bunter, heller, wärmer...

Bis dahin kann man sich noch weitere Bilder auf meiner Facebook Fotoseite anschauen und die findet ihr HIER!

Bis dennse dannse eure Katze

Mittwoch, 9. November 2016

Jeany und der Grinch - oder - Wie ich unsichtbar wurde...


Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Auf dem Gendarmenmarkt steht schon der riesige Weihnachtsbaum, schön beleuchtet mit tausenden von kleinen warm-weissen Lichtern...
Schön sieht er ja aus, fast romantisch und verträumt steht er da um Herzen zu erwärmen und den Startschuss für die beginnende Weihnachtszeit zu geben.

Ich sehe ihn jeden Abend wenn ich aus dem Büro komme und zur U2 laufe um den versuch zu starten vielleicht doch einen Stehplatz in der völlig überfüllten Bahn zu bekommen, den ich natürlich nicht bekomme und dann wieder hoch gehe, zurück auf die Straße von der ich diesen Weihnachtsbaum sehe und der mir nicht das Herz erwärmt, sondern schwer werden lässt.

Weihnachtszeit... das ist die Zeit wo frisch verliebte Paare Hand in Hand über die Weihnachtsmärkte laufen, am besten noch mit Love-Glowes, damit die patsche Händchen keinen Frost bekommen.
Das ist die Zeit wo sie sich dann kitschige Lebkuchenherzen mit noch kitschigeren Sprüchen schenken, um den Hals hängen und stolz präsentieren, als wäre es ein Erkennungszeichen "Schaut alle her, wir sind verliebt und total glücklich".
Was sie natürlich in dem Moment nicht wissen ist, dass sie genau dieses dann pup-trockene Lebkuchenherz beim nächsten Streit den anderen hinter her werfen, nachdem es womöglich Wochen, Monate oder gar Jahre an der Wand über dem Bett hing. Einst Aushängeschild für die totale Romantik, danach Brösel im Treppenhaus.

Ich möchte damit nicht andeuten, dass ich nicht romantisch bin. Ich hatte auch mal so ein Lebkuchenherz und hatte mich gefreut wie ein Kind was einen Lolli geschenkt bekommt, allerdings erlitt eben auch genau dieses Lebkuchenherz den krümeligen Tot als Wurfgeschoss.
Und heute frage ich mich, warum man sich sowas überhaupt an die Wand nagelt. Man sollte es essen solange es noch weich ist. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, wird verdaut und wie das dann endet muss ich nicht weiter ausführen.

Jedenfalls ist es Vorweihnachtszeit und dieser stattliche Weihnachtsbaum, der auf mich eine ähnliche Wirkung hat, wie das Auge Saurons, hell und ehrfürchtig leuchtend, hat den Grinch in mir geweckt.
Ich bin alles andere als in Weihnachtsstimmung.
Das Fest der Liebe.
Schön wenn man Liebe hat, ich hab sie nicht und ich frage mich ob ich über Weihnachten nicht im Büro arbeiten kann, anstatt von zu Hause aus. Weihnachten fällt dieses Jahr bei mir sowieso aus, also kann ich auch meinen Schreibtisch besuchen damit er sich nicht vernachlässigt fühlt, einen Egg-Nogg trinken und E-Mails beantworten.

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit wo ich unsichtbar werde. Sonst falle ich ja immer aus dem Rahmen, meist ungewollt, weil ich so ein Quirrl bin und etwas positiv bekloppt.
Über Weihnachtsmärkte bin ich seit Jahren nicht mehr gelaufen. Nicht weil ich es nicht wollte, sondern weil mein ehemaliger Sozialpartner es lästig fand. Das Gedrängel, die vielen Menschen und das "Müssen" und dann hörte man irgendwann auf zu Fragen. Man kannte die Antwort.
Und so verkümmerte mein Geist der Weihnacht, man ging freiwillig Heiligabend arbeiten und wünschte, dass das Geschäft ruhig länger als nur bis 14 uhr geöffnet haben könnte, weil dann müsste man nicht Heim. Denn zu Hause warteten nur die Katzen.
Man schmiss sich in seine Gammel-Klamotten, machte sich einen Wein auf und sah sich dann Harry und Sally an.
Am ersten oder oft auch erst am zweiten Weihnachtsfeiertag wurden dann ziemlich unemotional die Geschenke ausgetauscht, wo man erkannte, ob sich der andere überhaupt Gedanken gemacht hat, was er in Geschenkpapier gewickelt hatte.
Die eine mehr, der andere weniger.
Es lief darauf hinaus, dass das mühsam verpackte Geschenk aufgerissen, sich ein lächeln rausgequält wurde, um sich dann nach ca 5min pseudo Gefreue sich vor den Flimmerkasten zu packen und Stirb langsam zu sehen.
Gegen 22uhr wurde erwähnt man sei müde, machte das Licht aus und Weihnachten war vorbei.

Dies bleibt mir dies Jahr erspart. Zumindest die Sache mit dem Geschenke austauschen und dem pseudo Gefreue.
Sonst bleibt alles beim alten. Die Katzen die auf mich warten, die Gammel-Klamotten, der Wein und Harry und Sally.
Die Tatsache das ich auch dieses Jahr nicht über einen Weihnachtsmarkt laufen werde, weil allein macht es nun mal keinen Spaß. Und da ich unsichtbar geworden bin für meine Umwelt fällt es nicht mal auf.
Ich falle nicht auf.
Ich verschwimme wie ein blinder Fleck auf der Netzhaut meiner Umwelt.
Es ist nicht mal Absicht, wahrscheinlich leuchte ich nur nicht mehr, ich glimme höchstens noch, wie die Glut eines ausgegangenen Lagerfeuers.

Das Unsichtbar sein, so fühlt es sich zumindest an, ist ein ziemlich kühler Zustand.

Ich bin die neue in der Firma die praktisch niemanden kennt, die allein auf der Terrasse steht und eine raucht, die andere durch die Glasfassade beobachtet wie sie miteinander scherzen, die abseits steht wenn zwei Kollegen die sich kennen gemeinsam raus kommen und sich bei einer Kippe unterhalten.
Ich kann mich schlecht einfach dazu stellen und ins Gespräch einsteigen. Das wäre komisch, ich bin Fremd und kann mich doch nicht einfach dazwischen drängeln.
Ich möchte auch niemanden wie eine Klette am Rockzipfel hängen und fragen ob er/sie mit mir eine rauchen geht oder zu Mittag isst, damit ich eben nicht allein essen muss.
Ich bin eben schüchtern und respektvoll und es wäre unhöflich in anderer Leute Gespräche einzusteigen.
Also steh ich eben allein auf der Terrasse, unbemerkt, ungeachtet, ungesehen und esse an meinem Schreibtisch, beantworte die eingehenden E-Mails und falle nicht auf.

Okay, ich habe eben auch Sorge negativ aufzufallen, besonders bei denen die ich nun schon kennengelernt habe und wirklich nett finde. Vor allem möchte ich denen auch nicht auf den Keks gehen und fragen ob jemand mit mir über diesen scheiss Weihnachtsmarkt latscht, damit ich vielleicht mein Leuchten wieder finde und den Grinch in mir vertreiben kann und vielleicht später auch nicht mehr allein auf der Terrasse stehe wie ein Schatten.
Und dann währe dieser wirklich schöne Weihnachtsbaum auf dem Gendarmenmarkt weniger Mordor, sondern einfach nur ein schöner, leuchtender, riesiger Weihnachtsbaum der das Herz erwärmt zu dieser kalten und dunklen Jahreszeit und es wäre wie ein seichtes Lüftchen was die Glut wieder anheizt und auch wenn ich kein Lagerfeuer mehr werde, zumindest ein angenehmes Windlicht.



Donnerstag, 27. Oktober 2016

Festival of Lights Berlin



Am 16.10. diesen Jahres verschlug es meinen Kumpel Dennis von Rivertime und mich in die Kälte des Berliner Abends um ein paar Impressionen des Festival of Lights einzufangen.

Wir trafen uns im Berliner Norden und wollten zu erst ins Märkische Viertel um dort das Beleuchtete Hochhaus zu fotografieren... naja es scheiterte daran, das wir es gar nicht erst gefunden haben, weil es an dem Tag wahrscheinlich gar nicht mehr angeleuchtet wurde *lach*

Also zog es uns dann zum Alexander Platz.
Dort haben wir dann erstmal munter die Nadel geschossen (den Fernsehturm).
Was mich ein wenig störte, waren die Menschen.
Ich habe ja nichts gegen Menschen an sich *lach* nur gegen die, die immer ins Bild springen oder noch besser, wie eine WAND vor der Linse Stellung beziehen.
Dazu war das Wetter auch noch sehr bescheiden.
Sehr kalt und feucht, so dass es noch kälter war durch den Wind. Trotz Handschuhe waren meine Finger in null komma nix steif und die Kälte kroch mir durch die Schuhsohle in die Beine.

Dennis ging es da nicht anders. Und von unserer anfänglich groß geplanten Tour, haben wir dann doch nur 2 Objekte geschossen.

Fernsehturm geschossen mit Sony SLT 58k


Ich hab mit meine Sony SLT 58K und meinem Tele-Makro gearbeitet, hab aber die Blendeneinstellung ein bissel verkackt und die Belichtungsdauer. Parallel dazu habe ich noch mit meinem Sony Z3 Bilder gemacht und diese sind wesentlich knackiger geworden.
Ich muss also was Nachtfotografie angeht, noch viel üben.





Die Nikolaikirche
im Nikolaiviertel
unweit vom Alexander Platz.

Durch die enge Gasse
war besonders viel Geduld
gefragt, um im richtigen
Moment den Auslöser zu
drücken und das dann auch nicht
gerade ein Fußgänger im Bild
steht.

Da wir auch noch den letzten Tag
des Festival of lights erwischt hatten,
war es besonders voll.

Was sagt uns das?
Nachstes Jahr früher den Popo
hochkriegen, damit man auch
alle Spots abfahren kann.

Mehr Fotos findet ihr auf
meiner Facebook Fotopage
Jeany Katze Photography

Ich freue mich immer wenn ihr einen Kommentar oder Like da lasst :)



Der Berliner Fernsehturm.

Aufgenommen mit meinem
Sony Z3.
Ich liebe dieses Handy!
Und ich bin froh, dass ich seit dem Spätsommer kein Update vom "Album" gemacht habe, da dadurch gute Funktionen weg gefallen wären.

Nach bearbeitet habe ich das Bild mit der PhotoDirector App.
Kann ich nur empfehlen.
Quasi das Lightroom fürs Smartphone!

Und das schöne ist... die App ist Kostenlos und Gratis :)

Wenn euch meine Bilder Auswahl gefallen hat und ihr lust auf mehr bekommen habt, dann besucht mich doch auf meine Facebook Fotoseite
Jeany Katze Photography
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Wenn ihr Fragen zu den Einstellungen habt oder welches Objektiv ich benutzt habe, könnt ihr mir selbstverständlich auch eine Nachricht schicken.

Ab November gibt es garantiert wieder viele neue Fotos von mir und Berlin, da meine neue Arbeitsstelle sich am schönen Gendarmenmarkt befindet und auch bald alles im Weihachtskram versinken wird.

Bis die Tage

Eure Katze ;)