Und da fetzte ich in von der Wand meines Lebens... meinen Traum. Den Beruf den ich als Berufung sah, der mir Freude bereitete, aber auch oft ärgerte... gute 7 Jahre, die nun unter meinen Fingernägeln kleben und sich nur mit Mühe von den Wänden kratzen lässt.
Aber ich musste es tun, auch wenns mich schmerzt und ich werde nicht die einzige sein... so manch anderer wird mir folgen.
Manchmal muss man den Mut aufbringen und den ersten Schritt machen und nach forne gehen, damit andere aufwachen und sehen, dass man nicht in einer Einbahnstraße steckt. Ebenso wenig in einem Kreisverkehr, wo man irgendwie immer den Moment verpasst die richtige Ausfahrt zu nehmen.
Ich habe gekündigt!
Ich musste es tun, auch wenn es in der heutigen Zeit des Arbeitskampfes und Wirtschaftskriesen ein enormes Risiko birgt. Ich hatte den Mut und bin aus dem Kreisverkehr ausgebrochen.
Ob es die richtige Ausfahrt war die ich nun erwischt habe, kann ich nicht sagen. Was mich genau erwartet kann ich nur wage erahnen. Das es nicht leicht werden wird, kann ich mit Gewissheit sagen.
Es ist etwas neues, etwas anderes.
Die Lebensmittel Branche ist nicht mit dem Zoofach zu vergleichen. Es ist mehr druck hinter.
Allerdings weniger Psychodruck... dafür mehr Arbeitsdruck. Aber das wird wenigstens fair honoriert.
Auch wenns wohl vom Arbeiten her relativ Stumpfsinnig wird, weil man nicht mehr tief auf die Kundschaft eingehen kann. Auch weil die Kundschaft dieses nicht möchte... sie gehen einfach nur einkaufen, das was sie zu essen brauchen. Bei sich selbst denkt der Mensch weniger nach, als bei seinem Haustier.
Und ich denke das wird mir fehlen. Das Zoofach und das was ich daraus machte, war mein Ersatztraum.
Ich wollte ja früher immer Tierpflegerin im Zoo werden, allerdings war ich mit 20 und erst recht mit 22 schon zu Alt für eine Ausbildung. Fand und finde ich immer noch sehr Engstirnig von den Zoos in Europa, aber nun gut. Als Ersatztraum diente dann das Futterhaus. Und ich machte das beste drauß.
Ich habe einen großen Kundenstamm die mir bis heute Dankbar sind für meine Mühen, Nachforschungen und und Tipps. Das ich mein Wissen mit ihnen Teilte... und ich bin meinen Kunden Dankbar das auch sie ihr wissen mit mir teilten, mich an ihrem Leben teilhaben ließen und besonders an dem ihrer Tiere. Manche kenn ich seit dem Welpen alter an, manche begleitete ich in den Tod und durch Krankheiten.
Teilte Freud und Leid. Und das werde ich nie vergessen. Und es wird mir sehr fehlen.
Und nun fange ich in einer Woche beim großen A an... Packen und Kassieren... Packen und Kassieren...
Das war nie mein Traum. Ich weiß auch nicht ob es zu einem werden kann. Aber ich kann davon leben.
Es ist eine Chance Karriere zu machen. Eine Karriere, die mir das Futterhaus leider nie geboten hätte, das der Regionalleiter einen scheiss auf meine Kollegen und besonders auf mich hielt.
Einem Regionalleiter, der warum auch immer eine Art 3ttes Reich denken hat, wo sein Personal nicht mal den Staub unter seinem Schuhen wert ist und aufs letzte ausgebeutet wird. Körperlich und psychisch.
Ich bin immer noch der Meinung, ein Mann wie er, sollte kein Unternehmen leiten. Ein Regionalleiter der eine Diktatur im Betrieb führt und sein Personal nur mit Druck und Angst zusammen hält, wo sich niemand traut auszubrechen, es einem Untersagt wird, einen Betriebsrat zu gründen, weil man sonst eine Spezialbehandlung zu erwarten hat. Und er auch noch denkt, es sei alles richtig was er so ausbrütet, dabei hat er nie selbst "gearbeitet".... ich wünsche ihm mal einen Monat in seinem eigenen Betrieb, damit er mal merkt wie es wirklich ist. Wie angeschlagen und frustriert man ist, wie man mitte des Moants spätestens anfängt zu rechnen ob man mit dem gezahlten Lohn von nichtmal 750€ hinkommt.
Ein Chef der nicht würdigt, was man für ihn leistet und seinen Mitarbeiter nichtmal im entferntestens dafür entlohnt, hat es verdient eines Tages sich selbst beim Jobcenter zu melden.
Aber genug Gefühlsduseleien... ich habs geschafft... ich bin raus... ich habe eine Chance bekommen und ich werde sie nutzen und alles dafür geben, wenns sein muss. Die Chance in nicht zu weiter Ferne einen Markt zu führen, meine Zukunft zu sichern, vielleicht aus dieser Bruchbude auszuziehen in eine nette Reihenhaushälfte, meine IHK Prüfung nachholen, vielleicht auch mal wieder einen richtigen Urlaub machen.
Ich werde kämpfen müssen... ich muss in 14 Tagen 60 PLU nummern lernen und das ist nur die Spitze vom Eisberg. Ich werde packen müssen und ja es wird mir garantiert beschissen gehen nach feierabend und ich werde mich auch bestimmt kaum bewegen können an nächsten morgen. Aber eines gibt mir den Willen durch die Vorhölle zu gehen... der Regionalleiter sieht etwas in mir, was ich schon vor langer Zeit verloren glaubte. Potenzial! Er gibt mir das Gefühl, dass er an mich glaubt, das ich das kann und ihn nicht enttäuschen werde. Und da ich ihn sehr sympatisch finde, auch weil er aus der Arbeiterklasse kommt und selbst weiß, das man sich den Arsch aufreißen und die Ellenbogen auffahren muss, um etwas zu erreichen, möchte ich seinen ersten Eindruck von mir nicht enttäuschen.
Und ich habe viel zu lange resigniert und gekuscht, dass ich völlig vergessen hatte, das ich eigentlich eine Kämpferin bin.
Und so rupfe ich die alten Tapeten von den Wänden meines alten Lebens um platz zu schaffen für eine neue mit strucktur.
Manchmal muss man einfach nur mutig sein und einen Schritt nach vorne machen... ins Ungewisse.
Montag, 27. August 2012
Samstag, 28. Juli 2012
Wenn es still wird...
Wenn es auf einmal ganz still wird... nicht nur um dich herum, sondern auch in dir drin...
Wenn du merkst, da ist nichts mehr. Du liegst in seinen Armen, schluchzend, gebrochen, irgendwie völlig hilflos, klammerst dich an ihm fest, hörst sein Herzschlag, spürst wie seine Brust sich hebt und senkt, die Haut ganz warm, sein T-Shirt feucht von deinen Tränen, seine Hand streichelt deinen Arm, hält dich fest und doch nicht. Du lässt nicht los, weil du es nicht kannst, nicht willst, du möchtest schreien, alles rauslassen was so tief in dir drinnen aufgewühlt ist und doch... stille... ein schluchzen in seinem Arm, seinem Herzen lauschen, was kräftig und stark schlägt....aber nicht für dich.
Die Liebe die einst so stark war, respektvoll wie ein Feuer, ist fort... oder so tief und sicher versteckt, das nicht mal er selbst sie wiederfindet...
Wenn Berührungen nichts mehr auslösen und wie ein Echo verhallen...
Was ist passiert, das man sich so entfernte?
Wenn man sich mit aller Kraft, mit nur 3 Fingern an einer Klippe festklammert und weiß, man wird abrutschen und fallen, aufschlagen und liegen bleiben... wenn alles andere seinen gewohnten lauf nimmt.
Du willst nicht los lassen, weil du nicht nur ihn verlierst, sondern auch ein ganzes Stück von dir selbst.
Und wenn deine gesamte Welt gerade einem Trümmerfeld gleicht, sich alles auflöst, was du dir dein halbes Leben lang hart erarbeitet hast, deine Gesundheitskurve abfällt und du eigentlich keine Kraft mehr hast, graben sich deine dünnen Finger verzweifelt in den Klippenfels, legst deine Wange an den kühlen Stein, streichst mit der anderen Hand schwach über die Ausklüftungen und flüsterst ihm zu...
"Bitte halt mich noch ein weilchen...ich brauche dich..."
Wenn du merkst, da ist nichts mehr. Du liegst in seinen Armen, schluchzend, gebrochen, irgendwie völlig hilflos, klammerst dich an ihm fest, hörst sein Herzschlag, spürst wie seine Brust sich hebt und senkt, die Haut ganz warm, sein T-Shirt feucht von deinen Tränen, seine Hand streichelt deinen Arm, hält dich fest und doch nicht. Du lässt nicht los, weil du es nicht kannst, nicht willst, du möchtest schreien, alles rauslassen was so tief in dir drinnen aufgewühlt ist und doch... stille... ein schluchzen in seinem Arm, seinem Herzen lauschen, was kräftig und stark schlägt....aber nicht für dich.
Die Liebe die einst so stark war, respektvoll wie ein Feuer, ist fort... oder so tief und sicher versteckt, das nicht mal er selbst sie wiederfindet...
Wenn Berührungen nichts mehr auslösen und wie ein Echo verhallen...
Was ist passiert, das man sich so entfernte?
Wenn man sich mit aller Kraft, mit nur 3 Fingern an einer Klippe festklammert und weiß, man wird abrutschen und fallen, aufschlagen und liegen bleiben... wenn alles andere seinen gewohnten lauf nimmt.
Du willst nicht los lassen, weil du nicht nur ihn verlierst, sondern auch ein ganzes Stück von dir selbst.
Und wenn deine gesamte Welt gerade einem Trümmerfeld gleicht, sich alles auflöst, was du dir dein halbes Leben lang hart erarbeitet hast, deine Gesundheitskurve abfällt und du eigentlich keine Kraft mehr hast, graben sich deine dünnen Finger verzweifelt in den Klippenfels, legst deine Wange an den kühlen Stein, streichst mit der anderen Hand schwach über die Ausklüftungen und flüsterst ihm zu...
"Bitte halt mich noch ein weilchen...ich brauche dich..."
Sonntag, 29. April 2012
Aufreger
Ich bins langsam so leid...
Meine Zeit wächst nicht auf Bäumen und je weiter das 2.0 Zeitalter voran schreitet, desto unerreichbarer und unkomnikativer wird mein Umfeld.
Fast jeder besitzt nun so ein bescheuertes iPhone, Smartphone mit app wie WhatsApp und fb messagner, gmail etc... davon mal abgesehen, kann man diese Geräte immer noch als Telefon benutzen uns simsen lesen.
Mir scheint nur, das macht keiner mehr.
Man simst... es kommt keine Antwort... man mailt... man bekommt trotzdem keine Antwort... und wenn man anruft...wozu rangehen?
Mal ehrlich... ist der Klingelton bei euch so geil, dass ihr nicht wagt auf annehmen zu ditschen?
Wie gesagt, meine Zeit wächst nicht auf Bäumen oder an Sträuchern, ich kann mir davon keine Tüte beim Edekaner kaufen... sie ist rar, aber wenn ich sie habe, möchte ich sie nutzen, also versuche ich euch zu erreichen... und wenn ich frage "hey du... haste heute zeit und lust, das Wetter ist so schön, magst rumkommen in den Garten?" wäre ein Ja oder Nein vom Vorteil! Zu schweigen ist ganz ehrlich... fürn Arsch!
Ebenso kacke ist es zu sagen "bin noch unterwegs, später aber..." oder "hab Besuch... später vielleicht" und man wartet dann... kriegt aber auch keine Absage.
Ist es so schwer? Findet ihr das nicht selbst echt beschissen, wenn man sowas mit euch macht?
Denkt mal drüber nach.
Auch verstehe ich nicht wie Leute an einem Wochenende wie diesen lieber in der Wohnung verrotten, als raus zu gehen. Den ganzen Winter haben sie rum geheult... es ist so kalt, so nass, so windig, so eisig...
So Kinder, nun ist Sommer, heute waren gefühlte 40 grad, ich war draußen... und ja die Sonne war toll.
Der Abend ist warm... und ihr sitzt inner Bude... ich lud ein zum Stell dich ein, in den Garten, mit Trank und Speis... Musik, stimmungsvollen Licht und Mückenfreiheit... und es kommt... keiner...
Aber unter der Woche, da kommen sie aus ihren Löchern gekrochen und wollen dann von A nach B... in Museen, in Bars, in Clubs... Pardon das ich arbeite und das relativ hart, da bin ich froh meine Beine hoch zu legen, da mag ich nicht noch in nem Club stehen oder durch ein Museum latschen. Es sei denn ich hab unter der Woche einen Freien Tag, aber mein Haushalt macht sich leider nicht von allein, und irgendwie muss man auch mal dringende Termine auf diesen Tag packen, weil die Arbeit es nicht zu lässt, davor oder danach welche zu erledigen. Und dann muss ich mir nicht sagen lassen, das ich ja nie raus gehe, nichts unternehme...
Sowas würde ich dann gerne an meinem Wochenende machen... sofern ich mal eins habe... da ich 3 Monate keins hatte und nun 2 am Stück (oh ja das ist Luxus!). Genutzt hab ich leider keins von beiden...
Mir wurde ja dann eine Stunde nach der Verabredung abgesagt, weil der Macker anscheinend verlustängste hatte und seiner Frau untersagte, zu ihrer Freundin zu Fahren die sie seit Oktober nicht mehr gesehen hatte.
Da war der Samstag natürlich gelaufen... danke nochmal...
Und dann heute nur anders aber das Endergebnis war das gleiche...
Ich habe einfach keine Lust mehr...
Meine Zeit wächst nicht auf Bäumen und je weiter das 2.0 Zeitalter voran schreitet, desto unerreichbarer und unkomnikativer wird mein Umfeld.
Fast jeder besitzt nun so ein bescheuertes iPhone, Smartphone mit app wie WhatsApp und fb messagner, gmail etc... davon mal abgesehen, kann man diese Geräte immer noch als Telefon benutzen uns simsen lesen.
Mir scheint nur, das macht keiner mehr.
Man simst... es kommt keine Antwort... man mailt... man bekommt trotzdem keine Antwort... und wenn man anruft...wozu rangehen?
Mal ehrlich... ist der Klingelton bei euch so geil, dass ihr nicht wagt auf annehmen zu ditschen?
Wie gesagt, meine Zeit wächst nicht auf Bäumen oder an Sträuchern, ich kann mir davon keine Tüte beim Edekaner kaufen... sie ist rar, aber wenn ich sie habe, möchte ich sie nutzen, also versuche ich euch zu erreichen... und wenn ich frage "hey du... haste heute zeit und lust, das Wetter ist so schön, magst rumkommen in den Garten?" wäre ein Ja oder Nein vom Vorteil! Zu schweigen ist ganz ehrlich... fürn Arsch!
Ebenso kacke ist es zu sagen "bin noch unterwegs, später aber..." oder "hab Besuch... später vielleicht" und man wartet dann... kriegt aber auch keine Absage.
Ist es so schwer? Findet ihr das nicht selbst echt beschissen, wenn man sowas mit euch macht?
Denkt mal drüber nach.
Auch verstehe ich nicht wie Leute an einem Wochenende wie diesen lieber in der Wohnung verrotten, als raus zu gehen. Den ganzen Winter haben sie rum geheult... es ist so kalt, so nass, so windig, so eisig...
So Kinder, nun ist Sommer, heute waren gefühlte 40 grad, ich war draußen... und ja die Sonne war toll.
Der Abend ist warm... und ihr sitzt inner Bude... ich lud ein zum Stell dich ein, in den Garten, mit Trank und Speis... Musik, stimmungsvollen Licht und Mückenfreiheit... und es kommt... keiner...
Aber unter der Woche, da kommen sie aus ihren Löchern gekrochen und wollen dann von A nach B... in Museen, in Bars, in Clubs... Pardon das ich arbeite und das relativ hart, da bin ich froh meine Beine hoch zu legen, da mag ich nicht noch in nem Club stehen oder durch ein Museum latschen. Es sei denn ich hab unter der Woche einen Freien Tag, aber mein Haushalt macht sich leider nicht von allein, und irgendwie muss man auch mal dringende Termine auf diesen Tag packen, weil die Arbeit es nicht zu lässt, davor oder danach welche zu erledigen. Und dann muss ich mir nicht sagen lassen, das ich ja nie raus gehe, nichts unternehme...
Sowas würde ich dann gerne an meinem Wochenende machen... sofern ich mal eins habe... da ich 3 Monate keins hatte und nun 2 am Stück (oh ja das ist Luxus!). Genutzt hab ich leider keins von beiden...
Mir wurde ja dann eine Stunde nach der Verabredung abgesagt, weil der Macker anscheinend verlustängste hatte und seiner Frau untersagte, zu ihrer Freundin zu Fahren die sie seit Oktober nicht mehr gesehen hatte.
Da war der Samstag natürlich gelaufen... danke nochmal...
Und dann heute nur anders aber das Endergebnis war das gleiche...
Ich habe einfach keine Lust mehr...
Montag, 13. Februar 2012
Die 20-10
Bald ist es soweit... die 20/10 rückt näher, ich sage dazu der fünfte 25. Geburtstag, andere sagen trocken 30.
Als ich 20 war, war die 30 noch so weit weg. Unendlich weit weg und dann merkt man plötzlich wie die Zeit an einem vorbei rauscht, wie ein Zug oder besser gesagt die Landschaft die an einem vorbei saust wenn man in einem Zug sitzt und verträumt rausschaut.
Vor 10 Jahren hätte ich nicht gedacht das ich da bin wo ich jetzt bin. Ehrlich gesagt, dachte ich immer ich sei weiter. Ich hatte bestimmte Ziele, erreicht habe ich aber heute nicht mal die Hälfte.
Ich wollte Tierpflegerin im Zoo werden. Was ich vor 10 Jahren nicht wusste war, dass die da nur Leute ausbilden die nicht älter als 18 sind. Da kam ich irgendwie zu spät trotz Deutschlandweiter Bewerbung. Man nimmt dann das was übrig blieb. Kauffrau im Einzelhandel, das was ich nie werden wollte.
Ich bin kein Menschenfreund... dachte ich damals zumindest.
Ich wollte nie min Leben lang Menschen bedienen und gespielt anlächeln, möglicherweise Schwämme mit einem Schuhlöffel in 36er Hosen zwängen. Ich wollte nie an einer Kasse stehen... nicht wegen des Geldes oder weil ich mir nicht traute, eher weil ich in Mathe so eine Niete war und dachte ich könne nicht richtig raus geben.
Vor 10 Jahren sah ich Verkäufer mit den Augen wie die Kunden mich heute sehen.
Irgendwie "unwürdig". Heute bin ich selbst Verkäufer und sehe viele Kunden als "unwürdig" an, da sie größten Teils alle samt respektlos sind. Sie betreten den Laden und sind der Meinung sie dürfen alles, benehmen sich wie Schwein, nehmen sich Dinge raus wo man sich fragt ob sie jemals sowas wie Erziehung genossen haben, wenn selbst ein simples "Hallo, bitte, danke" nicht in ihrem Sprachschatz vorhanden ist.
Es fehlt oft einfache Menschlichkeit.
Ist etwas nicht da oder ging kaputt, ist man das Ventil, als ob man schuld daran sei das der Artikel nicht hält was der Hersteller versprach oder die nacht liefer geschlafen hat, anstatt höchst persönlich zum Hersteller zu fahren um die Ware ins Regal zu schleppen.
Darum wollte ich Tierpflegerin werden... da muss man nur scheisse schippen, die Tiere Versorgen und wenn Zeit dafür da ist kümmert man sich intensiver um sie und bekommt es entlohnt auf ihre stumme Art und Weise.
Ein Nilpferd z.B. wird nicht morgens wach und hat gleich schlechte laune weil es aufstehen musste. Die sind nur Nilpferde und tun jeden Tag das was Nilpferde so machen.
Darum nahm ich die beste Alternative um näher am Traum zu sein, ich ging ins Zoofach. Nur leider hat mein Laden keine Tiere mehr... nur Besitzer mit ihren Hunden und die Kläffer retten mir da immer irgendwie den Tag, aber wenn man ihre Blicke sieht sagen die meisten "Erschieß mein Frauchen!!!!"
Vor 10 Jahren dachte ich, ich hätte mehr Geld, dachte ich würde heute mit meinem Mini Cooper zur Arbeit fahren, hätte nen dezenten Ring in der Hand, einen Mann der mich abends fragte "Schatz wann gibts essen?", würde langsam meinen Mutterschutzurlaub einreichen, hätte vielleicht eine spießige Reihenhaushälfte mit Garten und ein paar Stempel in meinem Reisepass.
Ich gebe zu mein 10 Jahres Plan ging irgendwie daneben.
Kein Mini, keine Pappe, kein Ring, kein Schnarchsack und keine Reihenhaushälfte und weit gereist bin ich auch nicht mehr.
Dafür habe ich nen schlechtbezahlten Job, Rückenprobleme, 3 Katzen, ein Fahrrad, kaum Freizeit, Freunde die keine Zeit haben weil sie entweder voll in der Famielenplanung stecken oder halt nur Familie sind, oder ebensowenig Zeit haben wegen Arbeit und froh sind nach Feierabend niemanden mehr hören und sehen zu müssen.
Ich hätte nie gedacht das die 30 mir probleme macht.
Ich fühl mich nicht so, eigentlich seh ich auch nicht so aus. Aber doch ist die da. Groß und bedrohlich.
Bei der Frau ist es die 30... beim Mann ist es die 40.
Man erwischt sich wie man da sitzt und sich alberne Fragen stellt.
Mittwoch, 16. November 2011
Augen zu und durch
Nach langen warten, meldete er sich.
Er würde mich nicht lieben sagte er... schon lang nicht mehr. Er dachte es, hätte sich verrannt, sagte er.
Sätze die man nicht wirklich hören möchte.
Dann folgten wieder so unendlich liebe Worte. Ich wollte lebe wohl sagen, aber er ließ mich nicht.
Wollte mich nicht loslassen, nicht verlieren, sagte er.
Und dann eine Floskel die man auch nicht hören möchte... "Lass uns Freunde sein"... da merkt man schon wie die Magensäure hochsteigt und einem die Speißeröhre verätzt.
Aber man willigt widerwillig ein.
Nicht gut. Sollte man nicht machen. Warum?
Es änderte sich nichts für die Person die einwilligt. Zumindest bei ihm nicht. Plötzlich war alles wie vorher.
Tägliche simsen, mails, anrufe. Stellenweise so schmalzig als entsprangen sie einem Groschenroman.
Und was macht ein verletztes Herz? Es umarmt diese Worte.
Es fragt aber auch nach und trotzdem ändert sich nichts, seinerseits...
Nimmt man Abstand, fliegen die Groschenromane massenweise ins Haus, weil er sich sorgt.
Und dann pünktlich zum Kennenlerntag, wieder das selbe Szenario wie 4 Wochen davor, und weitere 4 Wochen davor.
Ich sei verlogen, krank, gestört... aha...
Man denkt "Wieder Drogen im Blut?"
Ein einprügeln mit Worten auf eine Fassungslose Person.
Ich fragte nur ob er okay sei, weil ich 3 Tage nichts hörte und schon rastete er aus. Telefonisch... später per sms... es brummte in meinem Pulli, ich stand mit roten Augen in der Kasse, versuchte mich zu beherrschen, versuchte zu lächeln... nichts anmerken lassen, keine Schwäche zeigen, es geht den Leuten nichts an, Atme Jeany, atme... *brumm brumm brumm* immer wieder.
Pause...lesen...heulen... wut und trauer sind eine scheiss Mischung...
Feierabend, zig mal bitten anzurufen weil schreiben scheisse ist...
*klingeling* oh er kann noch viel persönlicher werden und treffen wos wehtut.... wie schön...
Man versucht eine Lücke zu finden wenn er Luft holt um auch mal was sagen zu können aber es wird gnadenlos ignoriert, immer schön in den Wunden stochern, er ist ja im Recht und man glaubts am Ende.
Man glaubt einen kurzen Moment man sei schuld...
Und dann tat ich etwas womit er nicht rechnete... ich legte Wortlos auf.
Ich bin nicht schuld, auch bin ich nicht mehr gestört als jeder andere auch, krank bin ich auch nicht, zumindest geistig nicht... ich nehme keine Drogen, ich fühle noch was. Mein Geist funktioniert, mein Herz ebenso.
Ich brauche keine Drogen um ne Nacht durch zu machen... dafür reichts schon mich aufzuregen und dann liege ich wach und wünschte meine Decke wäre gemustert.
Ich brauche auch keine Drogen um schlafen zu können... Kiffen macht dumm im Kopf!
Speed macht dir nicht nur die Nase kaputt, nein es beraubt dich irgendwann deiner Mandeln, führt Oral irgendwann zu Magendurchbrüchen, aber in aller erste Line geht Speed sehr schnell dem Mann an seine Eier.
Aber natürlich kann er das weiterhin auf mich schieben... mich gehts nicht mehr an.
Nach 10min bekam ich eine sms ob ich nun unsere Freundschaft aufkündige...
Welche Freundschaft? Wir haben nichtmal angefangen Freunde zu sein, er verhielt sich ja die letzten Wochen weiterhin wie mein Partner...
Ich bin wach geworden... ich habe nicht mehr die Kraft für ihn.
Es ist wie ein Dejavu... ich hatte den selben Mist doch schonmal... 2003.
Nur da war die Person ein Alkoholiker der sagte er sei keiner. Er hats bis heute nicht eingesehen.
Unterschied zwischen damals und heute liegt, ich bin abgesprungen.
Ich warte nicht noch einmal bis es eskaliert und ich im Flur liege mit blauen Auge und angebrochenen Rippen.
Drogen, egal welche, berauben einen die Grenzen, die Hemmungen, Einsicht, klares Denken und Handeln.
Es verstärkt die hässliche Seite des Menschens... sie verändern.
Und auch wenn der Mensch der liebste und wundervollste Mensch ist ohne shit in der Blutlaufbahn... ist er doch ein völlig andere wenn der scheiss mit im Spiel ist.
Jemand sagte mal zu mir "wenn du jemanden wirklich liebst, dann lass ihn gehen!"
Ich hab ihn gehen lassen, weil ich mich liebe. Weil ich nicht sein Sündenbock für das bin, was in seinem Leben falsch läuft. Weil ich nicht kaputt gehen möchte.
Weil ich hoffe, auch wenns nicht sonderlich viel ist, das er aufwacht.
Liebe heißt loslassen.
Liebe dich selbst, dann können die andern dich gern haben!
Augen zu und durch... und nicht zurück blicken!
Sonntag, 23. Oktober 2011
Love is a battlefield
Ich hatte eine grausame Woche.
Ich habe gewartet, gebangt, gehofft, geweint... gekämpft, gefleht, gebetet, alles gesagt und alles getan was man sagen und tun kann.
Ich ernte schweigen... und das Schweigen zerfrisst mich.
Ich fühle... aber anstelle des schönen fühlens von Liebe, Wärme, Geborgenheit und unendlicher Freude, fühle ich nur noch diese Leere, innere Kälte, bin wie Verloren und Schmerz der nicht in Worte zu fassen ist. Den man kaum aushält und nicht erträgt. Der einen zermürbt, nicht schlafen lässt, dir die Augen mit Salzwasser füllt, dir die Luft zuschnürt wenn du einen ruhigen Moment hast.
In Bewegung bleiben, nicht stehen bleiben, routieren, doch der ruhige Moment kommt doch immer wieder und du brichst ein.
Schaust auf dein Handy, schaust auf dein Telefon... ein Anruf? Eine Simse? Nichts... schweigen... ohren betäubenes Schweigen.
Routierst wieder, keine Pause, nicht schlafen...
Ich meide mein Bett, ich meide es allein zu sein. Unter Menschen kann man nicht über sowas nachdenken, man konzentriiert sich auf die Menschen, welche die nicht wissen was in dir Vorgeht. Menschen die nicht wissen das du am liebsten losheulen möchstest, weil dich nicht mal mehr ein Welpe berührt mit seiner endlosen Niedlichkeit.
Menschen die deine Blicke nicht lesen können, die sie anschreien "Kann mich mal einfach jemand in den Arm nehmen?"
Fremde...
Ich mache Überstunden... ich Arbeite von früh bis spät. Sage den Kollegen mein Eifer rührt von Nächstenliebe weil wir ja Unterbesetzt sind. Ich arbeite Krankenhausreif.
Die letzten 2 Abende verbrachte ich in der Notaufnahme. Mein Geist sagt "Arbeite das lenkt ab", mein Rücken sagt "Arbeite und ich mach schlapp"... So hab ich zu tun... Am Tage arbeiten, und danach bis Mitternacht auf der Notaufnahme hängen, weil der Rücken dir einen Strich durch die Rechnung machen will.
Heute begrüßten sie mich schon mit meinen Nachnahmen bevor ich meine Krankenkassen Karte vorlegte.
Sie sagen ich seh schlecht aus. Solle doch mal zur Ruhe kommen. Frei machen.
Wenn ich zur Ruhe komme, wenn ich die Ruhe jetzt zu lasse, dann steh ich nicht mehr auf.
3 Tage Infusionen, Muskelralax-Mittel, Valoron, 1 MRT, nen Tee im Rollstuhl während der Pfleger mich zum einer Station zur andern schob. "Gehts dir gut?"... "Nein, wär ich sonst hier?"... "Wohl nicht... *schweigen* hmm siehst müde aus"... "Bin ich auch... so müde..."
Irgendwann eine erneute Belehrung meinem Rücken zu schonen. Sport zu machen und noch blahblah...
Man gibt mir Tabletten fürs Wochenende mit, weil man mich Sonntag nur ungern erneut sehen möchte.
Ich fahr heim...
Und da ist sie wieder, diese Stille, dieses nichts. Nur meine Trümmer eines wunderschönen Szenarios. Erinnerungsfetzen einer schönen Zeit. Seine Stimme auf meinem AB... ich spul zurück und hörs mir an... "Mein liebstes Maus-Maus..." sagte er... "...Ich liebe dich über alles..."
Wo ist sie hin? Diese Liebe? Wo ist sie? Und warum ist sie nicht mehr?
Warum ist sie nichts Wert für ihn, um sie zu kämpfen?
Nichts ist geschehen, es hat keinen Grund gegeben.. er legte "uns" einfach weg.
Ein schönes, Bedingungsloses "Uns".
Weiß er, das ich mich in den schlaf weine?
Ahnt er, wie sehr er mir fehlt?
Fehl ich ihm?
Denkt er denn manchmal an uns? An mich?
Ich kenne ihn als den Selbstlosesten, liebevollsten, ehrlichsten und wundervollsten Menschen den ich je begegnet bin. Sensibel, einfühlsam, warm, verständnisvoll, kämpferisch, euphorisch, etwas jähzornig, verletzlich... unersetzlich.
"Nichts wird die passieren, keiner kann dir was, solange ich da bin"
Wo bist du? Warum lässt du mich einfach hängen? Siehst du nicht wie meine Finger keine kraft mehr haben sich an der Klippe festzuhalten? Ich bin so müde...
Nimm doch bitte meine Hand und zieh mich zu dir.
Lass mich in deinen Armen liegen, meinen Kopf an deiner Brust, dein Herzschlag an meinem Ohr, dein Atem in meinem Nacken. Deine Augen die über mich wachen. Frieden.
Ich tat das selbige wenn du ruhtest. Ich wachte über deinen Schlaf, streichelte deine schläfe wenn du schlecht geträumt hast, gab dir einen Kuss wenn du schnarchtest, so hörtest du auf und hast gelächelt.
Wenn es dir schlecht ging, legtest du deinen Kopf auf meine Brust und sagtest "ich lass dich nicht mehr los mein Maus-Maus"... "Dir gehört mein Herz".... warum hast du los gelassen?
Wie schläfst du? Träumst du manchmal?
Und mein Herz??? Passt du drauf auf? Hast du es in eine Kiste gelegt, unters Bett geschoben und vergessen?
Hörst du es nicht schlagen? Es ruft nach dir! Leise... mach die Augen zu, schalte den Geist aus... hörst du es jetzt? Leg es zurück zu deinem, es friert.
Diese 2 Herzen hatten sich gefunden, weil sie passten, sie waren immer verbunden gewesen auch als sie sich noch nicht kannten... sie wussten sie würden sich finden. Man darf sie nicht trennen, sie schaffen es nicht allein, weil sie aus dem Takt schlagen, stolpern, stehen bleiben.
Zwei Finger am Klippenrand....
Liebe ist ein Schlachtfeld.
Ich habe gewartet, gebangt, gehofft, geweint... gekämpft, gefleht, gebetet, alles gesagt und alles getan was man sagen und tun kann.
Ich ernte schweigen... und das Schweigen zerfrisst mich.
Ich fühle... aber anstelle des schönen fühlens von Liebe, Wärme, Geborgenheit und unendlicher Freude, fühle ich nur noch diese Leere, innere Kälte, bin wie Verloren und Schmerz der nicht in Worte zu fassen ist. Den man kaum aushält und nicht erträgt. Der einen zermürbt, nicht schlafen lässt, dir die Augen mit Salzwasser füllt, dir die Luft zuschnürt wenn du einen ruhigen Moment hast.
In Bewegung bleiben, nicht stehen bleiben, routieren, doch der ruhige Moment kommt doch immer wieder und du brichst ein.
Schaust auf dein Handy, schaust auf dein Telefon... ein Anruf? Eine Simse? Nichts... schweigen... ohren betäubenes Schweigen.
Routierst wieder, keine Pause, nicht schlafen...
Ich meide mein Bett, ich meide es allein zu sein. Unter Menschen kann man nicht über sowas nachdenken, man konzentriiert sich auf die Menschen, welche die nicht wissen was in dir Vorgeht. Menschen die nicht wissen das du am liebsten losheulen möchstest, weil dich nicht mal mehr ein Welpe berührt mit seiner endlosen Niedlichkeit.
Menschen die deine Blicke nicht lesen können, die sie anschreien "Kann mich mal einfach jemand in den Arm nehmen?"
Fremde...
Ich mache Überstunden... ich Arbeite von früh bis spät. Sage den Kollegen mein Eifer rührt von Nächstenliebe weil wir ja Unterbesetzt sind. Ich arbeite Krankenhausreif.
Die letzten 2 Abende verbrachte ich in der Notaufnahme. Mein Geist sagt "Arbeite das lenkt ab", mein Rücken sagt "Arbeite und ich mach schlapp"... So hab ich zu tun... Am Tage arbeiten, und danach bis Mitternacht auf der Notaufnahme hängen, weil der Rücken dir einen Strich durch die Rechnung machen will.
Heute begrüßten sie mich schon mit meinen Nachnahmen bevor ich meine Krankenkassen Karte vorlegte.
Sie sagen ich seh schlecht aus. Solle doch mal zur Ruhe kommen. Frei machen.
Wenn ich zur Ruhe komme, wenn ich die Ruhe jetzt zu lasse, dann steh ich nicht mehr auf.
3 Tage Infusionen, Muskelralax-Mittel, Valoron, 1 MRT, nen Tee im Rollstuhl während der Pfleger mich zum einer Station zur andern schob. "Gehts dir gut?"... "Nein, wär ich sonst hier?"... "Wohl nicht... *schweigen* hmm siehst müde aus"... "Bin ich auch... so müde..."
Irgendwann eine erneute Belehrung meinem Rücken zu schonen. Sport zu machen und noch blahblah...
Man gibt mir Tabletten fürs Wochenende mit, weil man mich Sonntag nur ungern erneut sehen möchte.
Ich fahr heim...
Und da ist sie wieder, diese Stille, dieses nichts. Nur meine Trümmer eines wunderschönen Szenarios. Erinnerungsfetzen einer schönen Zeit. Seine Stimme auf meinem AB... ich spul zurück und hörs mir an... "Mein liebstes Maus-Maus..." sagte er... "...Ich liebe dich über alles..."
Wo ist sie hin? Diese Liebe? Wo ist sie? Und warum ist sie nicht mehr?
Warum ist sie nichts Wert für ihn, um sie zu kämpfen?
Nichts ist geschehen, es hat keinen Grund gegeben.. er legte "uns" einfach weg.
Ein schönes, Bedingungsloses "Uns".
Weiß er, das ich mich in den schlaf weine?
Ahnt er, wie sehr er mir fehlt?
Fehl ich ihm?
Denkt er denn manchmal an uns? An mich?
Ich kenne ihn als den Selbstlosesten, liebevollsten, ehrlichsten und wundervollsten Menschen den ich je begegnet bin. Sensibel, einfühlsam, warm, verständnisvoll, kämpferisch, euphorisch, etwas jähzornig, verletzlich... unersetzlich.
"Nichts wird die passieren, keiner kann dir was, solange ich da bin"
Wo bist du? Warum lässt du mich einfach hängen? Siehst du nicht wie meine Finger keine kraft mehr haben sich an der Klippe festzuhalten? Ich bin so müde...
Nimm doch bitte meine Hand und zieh mich zu dir.
Lass mich in deinen Armen liegen, meinen Kopf an deiner Brust, dein Herzschlag an meinem Ohr, dein Atem in meinem Nacken. Deine Augen die über mich wachen. Frieden.
Ich tat das selbige wenn du ruhtest. Ich wachte über deinen Schlaf, streichelte deine schläfe wenn du schlecht geträumt hast, gab dir einen Kuss wenn du schnarchtest, so hörtest du auf und hast gelächelt.
Wenn es dir schlecht ging, legtest du deinen Kopf auf meine Brust und sagtest "ich lass dich nicht mehr los mein Maus-Maus"... "Dir gehört mein Herz".... warum hast du los gelassen?
Wie schläfst du? Träumst du manchmal?
Und mein Herz??? Passt du drauf auf? Hast du es in eine Kiste gelegt, unters Bett geschoben und vergessen?
Hörst du es nicht schlagen? Es ruft nach dir! Leise... mach die Augen zu, schalte den Geist aus... hörst du es jetzt? Leg es zurück zu deinem, es friert.
Diese 2 Herzen hatten sich gefunden, weil sie passten, sie waren immer verbunden gewesen auch als sie sich noch nicht kannten... sie wussten sie würden sich finden. Man darf sie nicht trennen, sie schaffen es nicht allein, weil sie aus dem Takt schlagen, stolpern, stehen bleiben.
Zwei Finger am Klippenrand....
Liebe ist ein Schlachtfeld.
Mittwoch, 28. September 2011
Porzellan
Man hat mir heute gesagt ich sei zerbrechlich.
Zerbrechlicher als Porzelan.
Man sagte mir ich hätte kaum Selbstvertrauen.
Auch wurde mir gesagt mein Selbstwertgefühl sei mikroskopisch.
Es ist wirklich einfach mit den nackten Finger auf Menschen zu zeigen, die schon am Boden liegen.
So hindert man sie am Aufstehen.
Ja klar bin ich zerbrechlich, ich würde lügen wenn ich nein sagte.
Doch bin ich wohl stabiler als Porzellan... ich vergleiche mich mehr mit einem Ast... je Älter ich werde, desto morscher und unelastischer werd ich.
Man hackte auf meine "Gebrechen" herum.
Naja die gesündeste bin ich nicht, könnt besser sein.
Es folgten irgendwie Vorwürfe und Sätze die "Du bist es selbst schuld" enthielten.
Nicht weinen, sonst könnte man denken damit recht zu haben... nicht weinen!
Und dann kam der Vorschlag ich solle Kampfsport machen.
*schweigen*
Da würde man mir helfen einzustecken und auszuteilen...
*seufz*
Ich erwähnte dann kleinlaut. dass ich wohl kaum Kampfsport mehr machen würde, mit meinem Wirbelproblemen. Ich muss die Scheisse ja nicht noch beschleunigen...
Was soll mir sowas bringen?
Soll ich meinem Chef einen Roundhouse Kick in die Fresse geben?
Oder meinem Freund?
Oder dem unterbelichteten, verstrahlten Kumpel meines Freundes?
Dem DHL Mann der zu faul ist mein Päckchen in den 2ten Stock zu bringen?
Und mir eine Benachrichtiugungskarte in den Briefkasten zu werfen?
Als ob es irgendwas ändern würde.
Zerbrechlicher als Porzelan.
Man sagte mir ich hätte kaum Selbstvertrauen.
Auch wurde mir gesagt mein Selbstwertgefühl sei mikroskopisch.
Es ist wirklich einfach mit den nackten Finger auf Menschen zu zeigen, die schon am Boden liegen.
So hindert man sie am Aufstehen.
Ja klar bin ich zerbrechlich, ich würde lügen wenn ich nein sagte.
Doch bin ich wohl stabiler als Porzellan... ich vergleiche mich mehr mit einem Ast... je Älter ich werde, desto morscher und unelastischer werd ich.
Man hackte auf meine "Gebrechen" herum.
Naja die gesündeste bin ich nicht, könnt besser sein.
Es folgten irgendwie Vorwürfe und Sätze die "Du bist es selbst schuld" enthielten.
Nicht weinen, sonst könnte man denken damit recht zu haben... nicht weinen!
Und dann kam der Vorschlag ich solle Kampfsport machen.
*schweigen*
Da würde man mir helfen einzustecken und auszuteilen...
*seufz*
Ich erwähnte dann kleinlaut. dass ich wohl kaum Kampfsport mehr machen würde, mit meinem Wirbelproblemen. Ich muss die Scheisse ja nicht noch beschleunigen...
Was soll mir sowas bringen?
Soll ich meinem Chef einen Roundhouse Kick in die Fresse geben?
Oder meinem Freund?
Oder dem unterbelichteten, verstrahlten Kumpel meines Freundes?
Dem DHL Mann der zu faul ist mein Päckchen in den 2ten Stock zu bringen?
Und mir eine Benachrichtiugungskarte in den Briefkasten zu werfen?
Als ob es irgendwas ändern würde.
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